Woraus sich die Kosten zusammensetzen
Ein Implantat besteht aus drei Teilen: der künstlichen Zahnwurzel (meist aus Titan oder Keramik), dem Verbindungsstück (Abutment) und der sichtbaren Krone. Hinzu kommen Planung, Röntgen oder 3D-Diagnostik, der chirurgische Eingriff und das zahntechnische Labor.
Typische Kosten pro Zahn
| Leistung | Typische Spanne |
|---|---|
| Implantat inkl. Einsetzen | ca. 1.000 – 2.000 € |
| Abutment und Krone | ca. 800 – 1.500 € |
| Ggf. Knochenaufbau | ca. 300 – 1.500 € |
| Gesamt pro Zahn | häufig 2.000 – 3.500 € |
Die Kosten variieren je nach Praxis, Region, Material und Aufwand deutlich. Verbindliche Zahlen liefert nur Ihr Heil- und Kostenplan.
Eigenanteil beim Zahnarzt vermeiden
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Was zahlt die Krankenkasse?
Implantate gehören nicht zur Regelversorgung. Die Krankenkasse zahlt daher nur den Festzuschuss, den sie auch für die Regelversorgung – meist eine Brücke – zahlen würde. Das sind je nach Befund und Bonusheft einige hundert Euro. Der Großteil der Rechnung bleibt bei Ihnen.
Vorteile eines Implantats
- Gesunde Nachbarzähne müssen nicht abgeschliffen werden.
- Der Kieferknochen wird belastet und bildet sich weniger zurück.
- Sehr natürliches Aussehen und Kaugefühl.
- Bei guter Pflege lange Haltbarkeit.
So senken Sie Ihren Eigenanteil
- Bonusheft pflegen – erhöht den Festzuschuss auf bis zu 75 %.
- Kostenvoranschläge vergleichen – eine Zweitmeinung ist legitim.
- Zahnzusatzversicherung abschließen – gute Tarife erstatten bei Implantaten bis zu 100 % der Rechnung, zusammen mit der Kassenleistung.
Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine zahnärztliche oder rechtliche Beratung. Alle Kostenangaben sind Richtwerte; maßgeblich sind Ihr Heil- und Kostenplan sowie die jeweiligen Tarifbedingungen.